01.02.2014

10 Jahre Facebook! - Verbraucherschützer kämpfen für Transparenz und die Einhaltung von Mindeststandards in der digitalen Welt!

10 Jahre Facebook! - Verbraucherschützer kämpfen für Transparenz und die Einhaltung von Mindeststandards in der digitalen Welt!


Das wohl größte soziale Netzwerk der Welt feiert seinen zehnten Geburtstag. Am 4. Februar 2004 ging Facebook online. Immer wieder steht der Konzern seitdem wegen seiner Datenschutzrichtlinien nicht nur in Deutschland am Pranger. Trotzdem zählt die Plattform mittlerweile mehr als 1,2 Milliarden Mitglieder. In Deutschland sollen 26 Millionen Nutzer bei Facebook registriert sein.

Das soziale Netzwerk Facebook ist bei vielen Verbrauchern umstritten. Die Betreiber des Netzwerkes testen ständig, wieweit sie gehen können und scheren sich dabei weder um Gesetze noch um das, was Nutzer erwarten oder was sonst im Netz üblich ist. Deutlich wurde das beispielsweise im Februar 2009. Nach einer Änderung der Geschäftsbedingungen kam es zu einem Aufschrei der Nutzer. Auch wenn Facebook bis dato bereits das Recht an praktisch allem, was dort veröffentlicht wurde, besaß, sollte dies auch dann noch der Fall sein, sofern der Account gelöscht wird.

Verbraucherschützer Joachim Geburtig informiert, dass Facebook daraufhin abgemahnt wurde. Auch können die Verbraucherschützer über Erfolge berichten. So hat das Kammergericht Berlin hat in seiner nicht rechtskräftigen Entscheidung vom 24.01.2014 u.a. festgestellt, dass für Facebook deutsches Datenschutzrecht gilt.
Geburtig erklärt weiter: "Moderne Verbraucherpolitik muss sich in der digitalen wie auch in der analogen Welt an den tatsächlichen Bedürfnissen der Verbraucherinnen und Verbraucher orientieren. Deshalb sind Verbraucherschützer auch bei Facebook mit Informationsangeboten vertreten u.a. die  VZ NRW, VZ SA, VS NS, VZ Brandenburg oder die Verbraucherzentrale Bundesverband Energieberatung."
Trendforscher glauben, dass Facebook noch mindestens zehn Jahre unangefochten das dominierende soziale Netzwerk bleibt.
Recht für Verbraucher


Was Verbraucher, die jetzt Nutzer von Facebook sind tun können um sich zu schützen erläutert Verbraucherschützer Geburtig wie folgt:
"Derzeit noch können Nutzer ihre Privatsphäre über "Einstellungen" schützen. So lässt sich verhindern, dass persönliche Daten missbraucht werden."

Eltern sollten Ihre Kinder über Gefahren aufkären und hinschauen, was Ihre Kinder in den Medien machen.
„SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht.“ ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, des Telekommunikationsunternehmens Vodafone, den öffentlich-rechtlichen Sendern Das Erste und ZDF sowie der Programmzeitschrift TV SPIELFILM. 2003 ins Leben gerufen, hilft SCHAU HIN! Eltern und Erziehenden mit zahlreichen alltagstauglichen Tipps und Empfehlungen, ihre Kinder im Umgang mit Medien zu stärken.
Den Verbraucherschutz zu stärken hat sich auch die Große Koalition auf die Fahnen geschrieben. Sie will Marktwächter bei den Verbraucherzentralen im Bereich Finanzen und Digitale Welt aufbauen. Sie sollen diese Märkte aus Verbrauchersicht analysieren, Beschwerden der Verbraucher auswerten und diese Erkenntnisse der Politik und Aufsicht zur Verfügung stellen.

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Joachim Geburtig
www-geburtig.info