23.05.2019

F.A.Z. exklusiv: Das Briefporto steigt von 70 auf 80 Cent

Der Standardbrief kostet künftig 10 Cent mehr. Auch alle anderen Briefarten werden deutlich teurer – die Postkarte sogar um ein Drittel.

14.03.2018

Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern verlangt vom Land eine Aufstockung der jährlichen Zuschüssen auf 550 000 Euro

Verbraucherzentrale des Landes will mehr Geld vom Land

Schwerin (dpa/mv) - Die Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern verlangt vom Land eine Aufstockung der jährlichen Zuschüssen um knapp ein Drittel auf 550 000 Euro. Anders lasse sich die ohnehin schon reduzierte Infrastruktur an landesweit sechs Beratungsstellen nicht aufrechterhalten, sagte Geschäftsführer Jürgen Fischer am Dienstag in Schwerin. Bislang erhalte der Verein 427 000 Euro. Kaum ein anderes Land gebe so wenig Geld für die Beratung der Verbraucher wie Mecklenburg-Vorpommern. In Nordrhein-Westfalen etwa sei die Pro-Kopf-Förderung gut sechs Mal höher.
Bis zur Insolvenz der Vorläufereinrichtung der Verbraucherzentrale im Jahre 2004 habe es im Nordosten 19 ständig besetzte Anlaufstellen für Ratsuchende gegeben. «Das ist heute nicht mehr finanzierbar. Aber wir müssen wenigstens den Bestand sichern, um auch befristete Beratungsprojekte umsetzen zu können», erklärte Fischer.
Nach seinen Angaben können bisher nur 8 der landesweit 27 Mitarbeiter in Rostock, Schwerin, Neubrandenburg, Stralsund, Güstrow und Wismar aus der Landesförderung bezahlt werden. Der Rest müsse über öffentliche Projektfinanzierungen sowie Beratungsgebühren aufgebracht werden.
mehr unter: https://www.landtag-mv.de/dpa-ticker.html?tx_w3dpa_dpa%5Buid%5D=3370&tx_w3dpa_dpa%5Baction%5D=detail&tx_w3dpa_dpa%5Bcontroller%5D=Dpa&cHash=25a1a9a1d994c38455e8c833f3d7772f

15.11.2017

Verbraucherzentrale Sachsen - Negativpreis „Prellbock 2017"

Abzocker, Blender, Service-Nieten und Mogelpackungen gesucht


„Der Bock verlässt sich auf seine Hörner“ und die Verbraucherzentrale Sachsen auf Sie! Gemeinsam wollen wir den schwarzen Schafsbock unter der Anbieterherde finden. 
Er erhält auch in diesem Jahr unseren Negativpreis „Prellbock 2017“.
Egal ob Überraschendes im Kleingedruckten, untergeschobene Verträge, aufdringliche Verkaufspraktiken, unberechtigte Inkasso-Forderungen, schlechter Service oder dreiste Werbe-Mogelpackungen: Welcher Anbieter bereitet Ihnen mit verbraucherunfreundliche Praktiken Ärger und gehört Ihrer Meinung nach ins Bockshorn gejagt?

Geben Sie Ihren Vorschlag für den PRELLBOCK 2017 ab!

aus; https://www.verbraucherzentrale-sachsen.de/prellbock

23.10.2017

Fernwärmeverträge: unkonkret, unverständlich, unzulässig


Landgericht Darmstadt untersagt einseitige Änderung von Preisanpassungsklauseln

  • Nachträgliche Änderungen vereinbarter Preisanpassungsklauseln der Unternehmen „Energieversorger Offenbach“ (EVO) und „Energieversorger Dietzenbach“ (EVD) sind unzulässig.
  • Die Fernwärmeversorger sollen ihren Kunden ein Berichtigungsschreiben schicken.
  • Preisanpassungsklauseln müssen die tatsächliche Kostenentwicklung berücksichtigen und für Verbraucher verständlich dargestellt werden.

Die Energieversorgung Offenbach (EVO) und die Energieversorgung Dietzenbach (EVD) dürfen gegenüber Verbrauchern nicht den Eindruck erwecken, es sei zulässig, ihre Preisanpassungsklausel für Fernwärme eigenmächtig zu ändern. Die Versorger müssen das nun gegenüber ihren Kundinnen und Kunden richtigstellen. Das hat das Landgericht Darmstadt auf Klagen des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) entschieden.
„Ein Vertrag bedarf immer der Zustimmung aller beteiligten Parteien. Es wäre alles andere als seriös, wenn ein Anbieter einen Vertrag einseitig ändern dürfte. Das hat das Landgericht Darmstadt nun auch für die Fernwärmeversorger Offenbach und Dietzenbach bestätigt“, sagt Kerstin Hoppe, Rechtsexpertin beim vzbv.
In Rundschreiben hatten die beiden Versorger ihre Kunden darüber informiert, dass sie ihre Preisanpassungsklauseln ändern würden. Dazu seien sie durch öffentliche Bekanntgabe berechtigt.
„Dieses Schreiben führte Verbraucher in die Irre“, sagt Hoppe. Denn diese Ankündigung entsprach nicht den Vertragsbedingungen. Die Preisanpassungsklausel konnte demnach nicht einseitig geändert werden, sondern nur der Preis auf der Basis dieser Klausel, etwa wegen gestiegener Rohstoffpreise. So urteilte auch das Gericht: Zwar könne es bei langfristigen Verträgen zu Veränderungen bei Gewinn- oder Kostenstrukturen kommen, das sei aber kein Grund, eigenmächtig Vertragsänderungen nur einer Vertragspartei zu erlauben.



mehr unter: Fernwärmeverträge: unkonkret, unverständlich, unzulässig | VZBV https://www.vzbv.de/pressemitteilung/fernwaermevertraege-unkonkret-unverstaendlich-unzulaessig